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Interview mit Prof. Bontrup: Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

| 2 Kommentare

Auch wenn man Realitäten und Fakten ignoriert, sie verschwinden nicht. So verhält es sich auch mit der seit 1975 in Deutschland existierenden Massenarbeitslosigkeit. Je länger ein Zustand anhält, um so mehr tritt ein Gewöhnungseffekt bzw. Verdrängung ein. Mit möglicherweise fatalen Folgen, wie die Geschichte zeigt.

Zahlreiche Rezepte gegen die Arbeitslosigkeit wurden ausprobiert. Altersteilzeit, Vorruhestand und Jobsharing etc. Diese Rezepte waren so erfolgreich wie der Versuch eine volle Badewanne am Überlaufen zu hindern, in dem man mit einem Teelöffel das Wasser abschöpft. Es hat nicht funktioniert.

Auf die Idee, das Überangebot an Arbeitskraft durch eine Arbeitszeitverkürzung durch Einführung der 35 Stunden-Woche abzubauen, ist man zwar gekommen, wurde jedoch nicht konsequent umgesetzt.

Nur Arbeitszeitverkürzung bringt uns in die Nähe von Vollbeschäftigung

Und zwar bei (real) vollem Lohnausgleich. Wie das funktioniert, darüber haben wir mit Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup, Wirtschaftswissenschaftler an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik ein Gespräch geführt.

bon

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2 Kommentare

  1. hy,

    bin hartzer aus gelsenk.und ich sehe nicht ein ´´´´ N U R ´´´
    NOCH 450 euro jobs angeboten zu bekommen…in dem man
    MEGA flexibel sein muss..und das ist heutzutage STANDART!!!!!!!!!
    KOMM DOCH EINFACH MAL AUF EIN BIERCHEN IN DEN VOLKSPARK
    in gelsenkirchen rock city und ich erzähl dir 1000 stories über die heutiege
    arbeitswelt.

    0177 86 23 119

    gruss

    earl

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