aristo blog

nachrichten die man nicht überall findet

Ukraine: Es geht auch um Gas

| 2 Kommentare

Die USA und die EU verfolgen nicht nur geopolitische Ziele in der Ukraine. Sie arbeiten auch aus ökonomischen Interessen mit den Faschisten zusammen. Um Demokratie, Korruptionsabbau oder Menschenrechte geht es nur am Rande, es geht um Gas!

Und davon gibt es eine ganze Menge, vor allem im Osten der Ukraine. Glaubt man Fachleuten, so könnte die Ukraine schon 2020 auf Erdgas aus Russland verzichten.

Doch die Bürger in der Ukraine werden wohl davon nicht profitieren. Der „Übergangspräsident“ Arsenij Jazenjuk übergibt sein Land in die Krallen des IWF.

Nimmt man die bisherigen Äußerungen von Funktionären des Internationalen Währungsfonds (IWF) für bare Münze, dann müssen die Bürger der Ukraine künftig wohl neue Löcher in ihre Gürtel bohren, um sie noch enger zu schnallen als bisher ohnehin üblich. Er sei von dem Reformeifer der neuen Machthaber „positiv überrascht“ worden, erklärte der Chef der Europa-Abteilung des IWF, Reza Moghadam, nach einer Ukrainevisite Anfang März. Die neuen Autoritäten in Kiew seien wild entschlossen, eine „Agenda wirtschaftlicher Reformen“ in Angriff zu nehmen, so Moghadam.

Was hierunter zu verstehen ist, machten Mitglieder der Übergangsregierung schon kurz nach dem Umsturz in Kiew deutlich. Ende Februar kündigte Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk „unpopuläre Maßnahmen“ an, mit denen die Ukraine „aus der finanziellen Krise geführt“ werden solle. Hierunter verstand Jazenjuk konkret Einsparungen im Staatshaushalt, die durch Entlassungen und Lohnkürzungen im Öffentlichen Dienst und im Beamtenapparat realisiert werden sollen.
Anfang März, kurz vor der Visite des IWF-Funktionärs in Kiew, wurde Jazenjuk noch deutlicher, indem er eine totale Unterordnung der Übergangsregierung unter die Weisungen des Währungsfonds ankündigte. Seine Administration werde „alle Auflagen des IWF erfüllen“, erklärte der Regierungschef wenige Stunden vor dem Eintreffen der Delegation des Währungsfonds laut einem Bericht der Financial Times (FT). Der ukrainische Regierungschef machte diese Bemerkungen laut FT vor einem „Treffen europäischer Geschäftsleute in Kiew“, die offensichtlich bereits die Möglichkeiten für Investitionen und Aufkäufe in der Ukraine aus erster Hand ausloten wollten. Jazenjuk war offenbar entschlossen, seine illustre Zuhörerschaft nicht zu enttäuschen. Er werde die „Privatisierung von Teilen des Erdöl- und Gassektors der Ukraine“ in Erwägung zeihen, beteuerte der Ministerpräsident. Hierbei handele es sich immerhin um „strategische Aktivposten der Ukraine“, bemerkte die FT.

 Die Ukraine als Griechenland des Ostens?

Die Protestler, die für eine Öffnung in Richtung EU demonstriert haben, werden sich schon bald die Augen reiben.

Auch vor der Halbinsel Krim werden Gas- und Erdölvorkommen vermutet. Sollten sich die Krimbewohner für einen Anschluß an Russland aussprechen, dann gehören diese Vorkommen Russland.

Das Magazin MONITOR hat sich in zwei Beiträgen mit dem Thema Erdgas befasst. Der erste beschreibt wie Deutschland in die Hände von Gazprom landete und der zweite beschäftigt sich mit den Gasvorkommen.

Unterstützen Sie dieses Blog wenn sie mögen, ein Paypal-Konto ist nicht notwendig.

 

2 Kommentare

  1. Pingback: Ukraine: Es geht auch um Gas | Heinrichplatz TV

  2. zum Video oben: „Dieses Video enthält Inhalte von Brainpool. Dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. “

    Andere Videos zur Ukraine (angeblich friedliche Proteste – Rechter Faschismus) findet man auch unter:
    http://russianmoscowladynews.com/

    Aber auch in Deutschland hat der Faschismus längst wieder über der Willkür unter Hartz IV Einzug erhalten. Die Willkür mit der Menschen unter Hartz IV behandelt werden ähnelt sehr stark den NS-Verbrechen:
    vgl. http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html Rn. 126 – 144

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.