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Sechs Monate nach Absturz von Flug MH17…

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…scheint das Interesse an einer Aufklärung über die Ursache(n) des Absturzes eingeschlafen zu sein. Zumindest bei den Medien und den politischen Propagandaabteilungen. Die Wrackteile von MH17 brannten noch am Boden, da wurde schon behauptet, Russland sei für den Abschuß verantwortlich. Ist doch die bis heute unbewiesene Behauptung Hauptgrund für die Sanktionen gegen Russland.

Normalerweise übernimmt das Land die Leitung der Untersuchung, in dessen Hoheitsgebiet der Flugunfall passierte. In diesem Fall hat die Ukraine aber die Leitung an das DSB in Holland abgegeben.

Agreement

Doch das ist nicht die einzige Vereinbarung zwischen Holland (DSB) und der Ukraine. Auf der Webseite des DSB heißt es nämlich:

The state of of occurance (Ukraine) has delegated the investigation to the Dutch Safety Board. To this end agreements were set out in a Memorandum of Understanding between Ukraine and The Netherlands, and in an agreement between the Ukrainian National Bureau of Incidents and Accidents Investigation of Civil Aircraft (NBAAII) and the Dutch Safety Board. The Dutch Safety Board is leading the investigation and co-ordinating the international team of investigators.

Dutch Safety Board

Dieses Memorandum ist eine Vereinbarung zwischen der Regierung in Holland und der Regierung in der Ukraine. Der genaue Wortlaut dieses Memos ist im Internet nicht zu finden. Wozu braucht man dieses Memo? Nun, dazu muss man wissen, dass das DSB nur die technischen Ursachen für den Absturz von MH17 untersucht.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen, deren Leitung Kiew ebenfalls an Holland übertragen hat, übernimmt nicht das DSB, sondern der Public Prosecution Service, eine Abteilung des holländischen Justizministeriums.

Public Prosecution Service

Über 200 Ermittler des PPS sollen sich mit dem Fall MH17 beschäftigen.

Mit etwas Phantasie kann man sich nun vorstellen, was in dem Memo zwischen Holland und der Ukraine stehen könnte. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird auch der spätestens im Juli 2015 vorliegende Abschlussbericht des DSB keine Hinweise auf die Täter des Abschußes beinhalten. Ob und wann der PPS einen Bericht vorlegen wird, ist völlig offen.

Schon der im September 2014 vom DSB veröffentlichte Zwischenbericht gibt keinerlei Auskunft über die genauen Ursachen des Absturzes, aus denen man den oder die Verursacher dieses Massenmords zweifelsfrei hätte festellen können. Es wird lediglich von Teilchen gesprochen, die mit hoher Energie von außen auf den Flugkörper einwirkten. Dieser Bericht ist eine Beruhigungspille, nicht jedoch für die Angehörigen der Opfer.

Mittlerweile bietet der Privatermittler Josef Resch für Informationen die zur Ermittlung des Täters führen eine Belohnung  von 47 Millionen Dollar an. Man darf gespannt sein, ob diese Maßnahmen in naher Zukunft zu greifbaren Ergebnissen führen wird.

Verantwortliche innerhalb von Tagen feststellbar

Wer ist nun für den Abschuß von MH17 verantwortlich? Waren es die Rebellen in der Ostukraine, mit oder ohne Unterstützung Russlands? War es die ukrainische Armee? Oder war es eine Söldnertruppe eines Oligarchen?

Laut heutiger Auskunft eines Forensikers, der namentlich nicht genannt werden möchte, sind die von außen auf den Flugkörper einwirkenden Teilchen in Wrackteilen und Leichen zu finden. Material, Größe und Form dieser „Teilchen“ würden zweifelsfrei Aufschluß darüber geben, welche Waffe(n) verwendet wurde(n), um den Absturz von MH17 herbeizuführen.

Würde man in den Leichen der Piloten Projektilteile finden, die eindeutig der in Kampfjets verwendeten Maschinengewehrmunition zugeordnet werden könnte, wäre die Behauptung vom Tisch, eine BUK-M1 Boden-Luft-Rakete hätte die MH17 vom Himmel geholt. Der Abschuß einer BUK-Rakete verursacht nicht nur einen weithin hörbaren Höllenlärm, sondern auch der Kondensstreifen der Rakete wäre für Minuten kilometerweit sichtbar. Augenzeugen dafür? Fehlanzeige.

Auch die Materialzusammensetzung einer BUK-Rakete unterscheidet sich von der einer R60-Luft-Luft-Rakete.

Es erstaunt demnach, das nach sechs Monaten noch immer keine Erkenntnisse darüber vorliegen sollen. Oder gibt es sie, werden aber nicht veröffentlicht, da sie nicht die Schuld derer beweisen, die man gerne als Schuldige hätte?

In Diskussionen über den Fall MH17 wird immer wieder ein Argument vorgebracht. Ein Kampfjet vom Typ SU-25 kann max. eine Flughöhe von 7000 m erreichen. Das ist Unsinn. Ein SU-25 Kampfjet kann problemlos 12.000 m Flughöhe meistern. Gerne wird auch der Einwand gebracht, warum sollte ein SU-25 seine Bordkanonne benutzen, wenn doch der Abschuß einer Luft-Luft-Rakete reicht, um das Flugzeug vom Himmel zu holen.

Doch reicht wirklich eine Luft-Luft-Rakete vom Typ R60-xx, um ein Passagierflugzeug abzuschießen?

Der Fall von Flug KAL-902

Am 20.04.1978 verletzte eine Boeing 707 den sowjetischen Luftraum. Zwei sowjetische Abfangjäger vom Typ SU-15 forderten de Crew in ca. 10000m Flughöhe auf, ihnen zu folgen. Die Piloten sollen angeblich diese Aufforderung mißachtet haben. Obwohl die Flugleitstelle der Kampfjets von den Kampfpiloten informiert wurde, das es sich um eine Passagiermaschine handelt, wurde Schießbefehl erteilt.

Daraufhin wurden zwei Luft-Luft-Raketen vom Typ R60-xx abgefeuert, da die erste Rakete ihr Ziel verfehlte. Die zweite traf die linke Tragfläche an der Flügelspitze.

Splitter des Gefechtskopfes durchschlugen den Rumpf, töteten zwei Passagiere und verursachten einen plötzlichen Druckabfall in der Kabine. Die Crew ging von 10000 m Höhe in einen Sturzflug über, dabei verschwand die Boeing in den Wolken und war von den beiden Kampfjets nicht mehr auszumachen.

Schwer beschädigt, konnte die Boeing auf einem zugefrorenen See nahe der Ortschaft Louchi  notlanden. Hier einige Bilder. Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir hier keine Bilder abbilden und auch keine klickbaren Links posten. Kopieren Sie einfach die jeweilige URL und fügen diese in die Adresszeile Ihres Browsers ein.

http://englishrussia.com/images/korean_boeing/1.jpg

http://englishrussia.com/images/korean_boeing/4.jpg

http://englishrussia.com/images/korean_boeing/5.jpg

http://englishrussia.com/images/korean_boeing/6.jpg

Ähnliches könnte auch Flug MH17 passiert sein. Die Luft-Luft-Rakete verfehlte ihr Ziel (dann müssten Trümmer der Rakete zu finden sein) oder sie traf und das Flugzeug war danach noch immer flugtauglich, was dann den Einsatz der Bordkanonne notwendig machte.

Spekulation, aber so könnte es gewesen sein.

Folgende Länder haben Opfer zu beklagen (Australien 27), (Belgien 4), (Kanada 1), (Deutschland 4), (Indonesien 12), (Malaysia 43), (Holland 193), (Neuseeland 1), (Phillipinen 3) und (England 10).

Es ist unverständlich, das die Regierungen der betroffenen Länder keinen Druck ausüben, um die Verantwortlichen schnellstmöglich zu ermitteln.

Möglicherweise werden die Opfer auch Opfer einer Vertuschung zu Gunsten „höherer Ziele“. Das wäre nicht das Erstemal.

In Gedenken an die Opfer.

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