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Darf ein Tagegeldbetrüger Bundeskanzler werden?

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Die Rede ist von Herrn Schulz. In Brüssel ist für ihn kein Platz mehr. Nun fühlt er sich für Höheres berufen. Und zwar in Berlin.

Wiki schreibt über ihn:

Als heranwachsender Mann auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz trat Schulz im Alter von 19 Jahren in die SPD ein und engagierte sich ab 1974 bei den Jusos.

Der gelernte Buchhändler möchte wohl gerne Bundeskanzler werden. Aber daraus wird nichts, denn die SPD wird weiterhin Wähler verlieren. Zu recht. Schulz ist das völlig egal. Er braucht nur eine neue und gut bezahlte „Position“, um 2021 durchstarten zu können, oder früher, falls Merkel das Handtuch schmeißt und in der Versenkung verschwindet.

Frei stehend Reden halten kann er. Aber das war es auch schon. Doch genau das beeindruckt den Schlafmichel. Das muss doch ein kluger Kopf sein. Nein, muss er nicht. Erinnern Sie sich mal an Ihren Klassensprecher in der Schule. Allgemeine Beliebtheit basiert fast immer auf Beliebigkeit. Auf Dampfplauderer fallen leider immer noch zu viele Menschen rein. Aber es werden jeden Tag weniger. Das bereitet den etablierten Parteien und den Mainstreammedien große Probleme.

Wäre die SPD ein Wirtschaftsunternehmen, es müsste schon längst wegen Insolvenzverschleppung den Laden dicht machen und die Verantwortlichen hätten sich wegen zahlreicher Rechtsbrüche vor Gericht zu verantworten.

Dank der korrupten Parteienfinanzierung ist das aber nicht der Fall. Schäuble kann davon ein Lied singen. Der Geldkofferträger mit partieller Amnesie ist Finanzminister geworden.

Kann sich noch jemand an die Bonusmeilen-Affäre erinnern? Nein? Ich helfe gerne nach.

Der Ausdruck Bonusmeilen-Affäre bezeichnet die von der Bild-Zeitung 2002 bekannt gemachte Praxis, dass einzelneBundestagsabgeordnete ihre dienstlich angesammelten Bonusmeilen aus dem Vielfliegerprogramm Miles & More derLufthansa für Privatreisen nutzten.

Ein Riesenhype ging damals durch die Medien. Staatsanwaltschaften wurden tätig. Es rollten auch Köpfe. Man sehe sich die Namen ganz genau an.

Im Rahmen der Affäre gab es einige Rücktritte. Unter anderem trat Gregor Gysi (PDS) am 31. Juli 2002 von allen Ämtern zurück (siehe hier). Cem Özdemir (Grüne), seit 1998 innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, legte dieses Amt am 26. Juli 2002 nieder und nahm nach der Bundestagswahl 2002 das Bundestagsmandat nicht an. Nach einer Legislaturperiode im Europaparlament (2004–2009) gelang ihm ein Comeback. Rezzo Schlauch (Grüne) zahlte die strittige Summe nach; er lehnte Rücktrittsforderungen ab.

Um welche Summen ging es dabei? Um max. 1000 – 2000 Euro! Und darum machen die so ein Gescheiße. Ich will damit nicht sagen, dass das vernachlässigbar ist. Nein, dass muss geprüft und, wenn nötig, sanktioniert werden.

Aber was ist bei dieser Affäre genau passiert? Diese Bonusmeilen hat der Anbieter doch in seine Flugpreise eingepreist! Das heißt, alle Passagiere dieser Fluglinie sponserten die Privatflüge der Herrn Volksvertreter.  Die Zahl der Geschädigten ist relativ überschaubar.

Warum schreibe ich das? Nun, es ist als Einleitung, als Kontrast gedacht, zu dem, was sie jetzt gleich sehen werden. Die Summen um die es geht sind wesentlich höher und die Zahl der Geschädigten ist mit der Zahl aller Steuerzahler identisch.

Herr Schulz spielt eine besondere Rolle. Vergleichen sie beide Vorfälle. Vielleicht tauchen dann einige Fragen auf.

Übrigens, Schulz will CETA easy durchdrücken.

Für jeden Hartz-IV-Empfänger, der das sieht, muss sich der Magen umdrehen. Deswegen fordere ich alle ALGII-Empfänger aller Bundesländer auf: Wählt bei der Bundestagswahl niemals SPD! Die SPD muss so schwach werden, dass auch eine Koalition mit der CDU keine Mehrheit bietet! Es muss sich etwas ändern, wenn es besser werden soll. Ob es dann besser wird, weiß ich nicht, aber nur Veränderung kann eine Verbesserung bringen.

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